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FAQs - Häufig gestellte Fragen

Klicken Sie auf eine der Fragen um die Antwort zu sehen.

Wie oft muss ich an der Schulung teilnehmen?

Die TRGS 529 fordert eine regelmäßige Teilnahme an einer Betreiberschulung in einem Rhythmus von vier Jahren. Damit der sichere Anlagenbetrieb zu jeder Zeit gewährleistet werden kann, sollten die zwei erforderlichen Personen zeitversetzt an den Schulungen teilnehmen. Empfohlen wird daher, dass alle zwei Jahre jeweils eine auf der Anlage beschäftigte Person an einer Schulung teilnehmen sollte.

Wann muss bzw. darf ich an einer eintägigen Auffrischungsschulung (AS) teilnehmen?

Wenn Sie bereits an einer zweitägigen Grundschulung teilgenommen haben und Sie schriftlich nachweisen können, dass die wesentlichen Inhalte der TRGS 529 vermittelt wurden und diese Schulung nach dem Stichtag 01.10.2013 stattgefunden hat, empfiehlt der Schulungsverbund Biogas, die Auffrischungsschulung im Rhythmus von vier Jahren durchzuführen. Sollten Sie die genannten Anforderungen nicht erfüllen, müssen Sie an einer Grundschulung teilnehmen. Grundsätzlich gilt, dass Auffrischungsschulungen alle 4 Jahre, ab Inkrafttreten der TRGS 529, absolviert werden müssen.

Reicht es, wenn ich bereits an einer eintägigen Schulung teilgenommen habe?

Laut TRGS 529 muss die Schulung mindestens 14 Lehreinheiten zu je 45 Minuten, beziehungsweise 10,5 Stunden, umfassen. Die Umsetzung ist somit an eine Mindestdauer von zwei Tagen gebunden. Inwiefern eine bereits absolvierte Schulung vor Inkrafttreten der TRGS 529 anerkannt werden kann, wird im Einzelfall von den Prüfern der Berufsgenossenschaft entschieden. 

Bis wann muss ich mich für eine Schulung angemeldet haben?

Die zuständigen Berufsgenossenschaften gewähren Anlagenbetreibern bzw. Arbeitgebern eine Anmeldefrist von sechs Monaten nach Inkrafttreten der TRGS 529 (13.04.15). Innerhalb dieser sechs Monate muss demnach eine Anmeldung schriftlich nachgewiesen werden können.

Warum sollte ich an einer Schulung des Schulungsverbund Biogas teilnehmen?

Durch die Zusammenarbeit von DWA, DVGW und Fachverband Biogas sowie der zuständigen Berufsgenossenschaften wird hinsichtlich der Inhalte der Betreiberqualifikation ein höchstmögliches Maß an Qualität und Aktualität gewährleistet. Durch den Erhalt des Zertifikats kann der Betreiber den zuständigen Behörden und Einrichtungen nachweisen, dass er sich verantwortungsbewusst und auf höchstem Niveau für die Sicherheit seiner Anlage einsetzt.

Was kostet die Teilnahme an einer Schulung?

Im Rahmen des Schulungsverbundes gibt es keine pauschale Preisvorgabe. Jede Bildungseinrichtung ist für die Organisation und Abrechnung der Schulung selbst zuständig. Die Preise werden bei der jeweiligen Schulung veröffentlicht.

Muss ich an der abschließenden Prüfung teilnehmen?

Die am Schulungsverbund Biogas beteiligen Bildungseinrichtungen und Trägerverbände fordern eine Prüfung am Ende, da nur so eine qualifizierte Teilnahme an den Schulungen möglich ist. Anhand der Lehrpläne und Prüfungsfragen lässt sich nachweislich darstellen, dass gesetzliche Anforderungen an Betreiberschulungen erfolgreich umgesetzt wurden. Sowohl Banken als auch Versicherungen honorieren die Teilnahme an anerkannten Betreiberschulungen mit Nachlässen bei den Versicherungsbeiträgen.

Was ist, wenn ich bei der Prüfung durchfalle?

Problemlos können nicht bestandene Prüfungen wiederholt werden. Hier kann aus Zeitgründen auch auf andere Prüfungen im Schulungsverbund zurückgegriffen werden.

Wer muss an der Schulung teilnehmen?

Jeder Anlagenbetreiber bzw. jeder Arbeitgeber muss dafür sorgen, dass mindestens zwei Personen an einer Schulung teilnehmen. Hierzu hat er eine verantwortliche Person und eine Vertretung zu bestimmen. Die verantwortliche Person muss zwangsläufig aus dem Kreis der Beschäftigten stammen, die Vertretung kann auch eine externe Person sein. Auch der Anlagenbetreiber selbst kann als verantwortliche Person benannt werden. In jedem Fall muss die verantwortliche Person über die Fachkunde verfügen (siehe Frage "Wer darf an der Schulung teilnehmen").

Wer darf an der Schulung teilnehmen?

An der Schulung dürfen zuverlässige und erfahrene Personen teilnehmen, welche die Anforderungen der Fachkunde erfüllen. Fachkundig sind Personen, die über eine geeignete Berufsausbildung und einschlägige Berufserfahrung verfügen oder eine zeitnahe berufliche Tätigkeit im Bereich Biogas nachweisen können. Außerdem muss die fachkundige Person regelmäßig an Fortbildungsmaßnahmen gem. TRGS 529 teilnehmen.

Wird die Teilnahme an der Betreiberqualifikation "Anlagensicherheit von Biogasanlagen" bzw. deren Zertifikat von Sachverständigen und Berufsgenossenschaften anerkannt?

Die Teilnahme an der Betreiberqualifikation "Anlagensicherheit von Biogasanlagen" und das Bestehen der Prüfung wird mit einem Zertifikat belegt. Dieses Zertifikat wird von den Berufsgenossenschaften anerkannt.

Da die Betreiberqualifikation "Anlagensicherheit von Biogasanlagen" inhaltlich alle gesetzlichen Vorgaben berücksichtigt, durch eine kontinuierliche Qualitätssicherung überprüft wird und mit einem zusätzlichen Kenntnisnachweis abschließt, ist davon auszugehen, dass die Betreiberqualifikation und das damit verbundene Zertifikat von allen relevanten Behörden und Sachverständigen anerkannt wird.

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